Kommentare Hoffnungsblog

Vielen Dank für Ihren Kommentar!
Aus Gründen des Datenschutzes erhalten Sie momentan keine automatische Benachrichtigung, wenn jemand auf Ihren Kommentar eingeht oder ein neuer Kommentar hier veröffentlicht wird.
Deshalb bitten wir Sie: Wenn Sie etwas kommentiert haben, schauen Sie doch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal vorbei!

Beiträge zu “Kommentare Hoffnungsblog

  1. Meine Hoffnung geht hin zu einer fortschreitenden Verständigung und versöhnter Verschiedenheit in der Christenheit. Des sich als der Leib Christi fühlend, in geschwisterlicher Verbundenheit gemeinsames Abendmahl zu feiern. Dass die christliche Stimme in unserer Gesellschaft bezüglich Glauben und Ethik wieder stärker hörbar wird und dabei andere Religionen den Dialog nicht verweigert. Dies geht hervorragend indem sich Christen um Flüchtlige kümmern, die aus fremden Kulturen kommen. Moria fordert uns heraus.

    Impulspapiere der Kirchen die in Landtagen vorgetragen werden helfen dabei sehr.

    1. Vielen Dank für Ihren Impuls! Die Stimme im Diskurs ist in dieser herausfordernden Zeit von großer Bedeutung. Schön, dass Sie das Impulspapier der Kollegen aus Beispiel wählen! Mit Blick auf die Situation in Moria hoffe ich, dass die Entscheidungsträger*innen den vielen und vielfältigen Stimmen, die sich erheben, nun Gehör schenken, sich auf christliche wie europäische Werte besinnen und Taten folgen lassen.

      Verständigung und auch das aktive Arbeiten an Versöhnung sind auch aus meiner Perspektive zentrale Aspekte mit Blick auf Hoffnung. Ich freue mich, dass im Laufe der kommenden Wochen beide Aspekte auch hier im Blog noch einmal ausführlicher in den Beiträgen von Dr. Christian Staffa und Dr. Dyah Ayu Krismawati diskutiert werden.

  2. Die christlicher Perspektive des Hoffnungsbegriffs

    Worauf hoffen wir in der Zukunft?

    Ich gehe einmal ganz bewusst sofort in die Vollen. Die hoffnungsvolle Visionen der Zukunft eines Christen ist die Wiederkunft des Auferstandenen und die damit verbundene Auferstehung derer, die ihm als Erstling der Auferstehung zum ewigen Leben folgen wollen .

    Bis heute gelten die Lehre der Apostel, die Gemeinschaft, das Brotbrechen und das Gebet als die wesentlichen Merkmale von christlicher Gemeinschaft. Die Lehre der Apostel – als eine Geschichte der Hoffnung. Sie predigten als wesentliches Merkmal der frohen Botschaft die Hoffnung auf Auferstehung zu jeder Gelegenheit. Warum? Sie waren so voll von der Begegnung mit dem Auferstandenen und seiner Zusage sie zu sich zu ziehen und sie zu verherrlichen, damit sie da sein könnten wo er ist. Ihre Hoffnung war eine, die auf das zukünftige Reich Gottes ausgerichtet war. Durch den Parakleten, den Heiligen Geist wurden sie in dieser Hoffnung immer wieder neu bestärkt.

    Machen wir uns nichts vor, diese Hoffnung ist vielerorts in der Christenheit in den Hintergrund gedrängt. Da wird der Blick auf das irdische Leben gelenkt und ein Hoffnungsschimmer für verschlechterte Lagen gesucht, Das ist berechtigt, zumal der Herr deutlich machte: Was ihr in meinem Namen bittet, das wird euch der Vater geben. Er weiß ja was ihr benötigt noch bevor ihr ihn darum bittet.

    Doch das ist nicht die allererste Hoffnungsbotschaft des Evangeliums. Das aber ist die Aufersthungshoffnung zum ewigen Leben in der Gemeinschaft des Herrn im Gegensatz zur Auferstehung zum ewigen Tod. Ja, Auferstehung zu einem verherrlichten Leib der unabhängig ist von Raum und Zeit, ein Leib der dem des Herrn gleichen wird und den Gläubigen in die Lage versetzt ewige Gemeinschaft mit dem Sohn und dem Vater zu haben.

    Glauben und hoffen wir das noch was uns die Überlieferung mitteilt?

    Ich bin Physiker und teile euch mit, dass es neben dem vertrauensvollen Hoffen mittlerweile auch wissenschaftlich nachvollziebare Hinweise und erdrückende Indizien der Auferstehung Jesu gibt. Das hat tatsächlich so stattgefunden und muß nicht uminterpretiert werden.

    1. Haben Sie auch hier Dank für Ihre Beobachtungen und Ihre Perspektive.

      Das von Ihnen beschriebene Feld zwischen der Hoffnung als Anker und Ausblick in den Herausforderungen des Jetzt und der grundlegenden Hoffnung des Christentums wollen wir in den nächsten Wochen betrachten. Ich persönlich denke, beide Aspekte sind dabei von Bedeutung.

      Zum Ewigkeitssonntag wird Dr. Frank Vogelsang sich hier im Blick in einem Beitrag mit der Hoffnung auf Auferstehung auseinandersetzen. Vielleicht haben Sie Lust, Ihre Perspektive dann erneut in die Kommentare einzubringen? Ich würde mich freuen.

    2. Sehr gerne weise ich Sie auch auf eine der kommenden Akademie-Veranstaltungen hin. In Kooperation mit der Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen wird dort unter dem Titel „Auferstehung der Toten: Herausforderung für Glaube und Verstand“ am 9. und 10. Oktober diskutiert. https://www.ev-akademie-rheinland.de/tagung/auferstehung-der-toten–herausforderung-fuer-glaube-und-verstand-577

      Die Präsenzveranstaltung ist leider bereits ausgebucht, jedoch wird es eine Aufzeichnung sowie ggf. eine Livestream geben.

  3. Herzlichen Dank für den sehr schönen Text! Manchmal reicht das Berechnende nicht hin, es endet, einerlei, wie man rechnet, in dunklen Wegen, wie jetzt an vielen Orten der Welt, die Hoffnung aber trägt dann doch weiter….

  4. Glauben, Hoffen, Lieben

    Vertrauen in Gott bedeutet,
    alles zu tun, wozu Gott uns die Kraft
    und den Verstand gegeben hat,
    nicht zu verzagen, weil wir handeln müssen,
    ohne alles berechnen, abschätzen und wissen zu können,
    und doch das eine zu wissen,
    dass alles in Gottes Händen liegt.

    Hoffen auf Gott bedeutet
    nicht der naive Optimismus,
    der auf der Illusion basiert,
    es werde schon alles wieder gut.
    Hoffnung bedeutet vielmehr,
    sich der schwierigsten Aufgabe stellen:
    In mir den Blick wachhalten,
    dass alles, was geschieht,
    in der Tiefe einen Sinn hat,
    weil Gott in jedem Atemzug mir entgegenkommt –
    und sogar über den letzten Atemzug hinaus.

    Gott lieben bedeutet,
    in allem was geschieht,
    sich tragen zu lassen von seiner Liebe.

  5. Friedrich Hölderlin schrieb:
    „Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Es lebte nichts, wenn es nicht hoffte.“ Die Hoffnung ist eine so starke Kraft. Sie fliesst wie ein Fluss durch uns und unser Leben! Und Gott ist die Quelle des Flusses und auch das Meer, in das der Fluss der Hoffnung und des Lebens mündet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.